February 23, 2009

filegrad Bildungsprämie

Seit Ende letzten Jahres gibt es die Möglichkeit sich eine Weiterbildung zur Hälfte vom Staat bezuschussen zu lassen. Mit dem "Prämiengutschein" kann man bis 154 Euro Zuschuss erhalten, wenn man mindestens die gleiche Summe als Eigenanteil einsetzt. Voraussetzung für den Erhalt des Gutscheins ist ein Beratungsgespräch und die Höhe des zu versteuernden Jahreseinkommens. Dieses darf bei Alleinstehenden 17.900 €, bei gemeinsam Veranlagten 35.800 € nicht überschreiten. Wichtig ist aber auf jeden Fall das Beratungsgespräch: dort werden die persönlichen Voraussetzungen, das Weiterbildungsziel und die Anforderungen an die Weiterbildung geklärt. Bei Erfüllung aller Voraussetzungen steht dem Prämiengutschein bis zu 154 Euro dann nichts mehr im Wege! Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.bildungspraemie.info

Übrigens… die nächste Beratungsstelle für den Prämiengutschein hier im oberbayerischen Outback ist gar nicht weit weg: die Volkshochschule in Waldkraiburg bietet die Möglichkeit, sich kostenlos beraten zu lassen und vielleicht endlich einmal wieder etwas für die eigene Weiterbildung zu tun.

October 12, 2007

filegrad: Festplatte

Die Festplatte ist ein magnetisches Speichermedium und das „Langzeitgedächtnis“ eines Computers. Auf ihr werden das Betriebssystem, Software-Programme und Daten wie Bilder, Texte, Tabellen etc. gespeichert.


1981 hatte eine Festplatte 10 MB (Megabyte) und in aktuellen PCs sind meist Festplatten mit 250 GB (Gigabyte) verbaut. Zur Erklärung: auf 1 MB passen heute ca. 20 beschriebene Din A4 Blätter oder ein Digitalphoto, und 1 GB entsprechen 1024 MB. Nach 26 Jahren ist die Kapazität heute also 25000 mal so groß! Festplatten gibt es in verschiedenen Größen, die in der amerikanischen Einheit Zoll bemessen werden. In „normalen“ PCs stecken z.B. 3,5 Zoll Festplatten und in Notebooks kleinere und leichtere 2,5 Zoll Festplatten.


Übrigens – leider haben Festplatten 2 Probleme: sie werden schnell heiß (deshalb haben die meisten PCs einen oder mehrere Lüfter) und ihre Lebensdauer beträgt meist 4-8 Jahre. Deshalb tun Sie sich einen Gefallen und sichern regelmäßig Ihre wichtigen Daten… sonst verschwinden diese eventuell auf Nimmerwiedersehen.

filegrad:Outlook

Outlook heißt übersetzt „Ausblick“ und ist der Name für das am weitesten verbreitete E-Mail-Programm auf dem Computer. Dabei bietet es nicht nur die Möglichkeit E-Mails zu versenden und zu empfangen sondern kann auch als Informationsmanager für persönliche Daten wie Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen genutzt werden.

Outlook ist z.T. auch deswegen so verbreitet weil es vom Software-Giganten Microsoft kommt. Outlook Express ist der kleine Bruder von Outlook und bei Windows immer mit dabei. Outlook selbst gehört zu Microsoft Office (so wie Word und Excel) und bietet mehr Funktionen als Outlook Express.

Beide Varianten bieten u.a. die Funktion mehrere E-Mail-Adressen – z.B. eine private und eine berufliche – in einem Programm verwalten zu können. Nicht ohne Grund nutzen sehr viele Privatpersonen und Firmen Outlook, um die E-Mails, Kontakte und Termine der einzelnen Mitarbeiter besser verwalten zu können.

Übrigens…wenn Sie gerne den vollen Funktionsumfang wie bei Outlook genießen möchten ohne gleich Microsoft Office zu kaufen, dann schauen Sie sich doch einmal die Open Source Software „Thunderbird“ an. Sie können diese bei www.thunderbird-mail.de für verschiedene Betriebssysteme kostenlos herunterladen.

May 11, 2007

filegrad: Sind Sie fit am PC?

IT-Fitness ist eine Initiative, die sich die Qualifizierung im Computerbereich für jedermann auf die Fahnen geschrieben hat. Besonders praktisch finde ich die Möglichkeit auf dem Portal www.it-fitness.de im Internet auch einen Test über die eigenen Fähigkeiten am PC machen zu können. Im Anschluss an den Test kann man sich gleich ein Zertifikat über die erbrachten Leistungen im Bereich Computerwissen ausdrucken. Gerade für viele Schüler oder WiedereinsteigerInnen in den Beruf bietet dieses (kostenlose) Zertifikat auf
jeden Fall Vorteile bei einer Bewerbung.

Übrigens – unsere Bundes- kanzlerin Frau Merkel hat das Programm im Frühjahr auf der Computermesse Cebit in Hannover vorgestellt und den Test angeblich auch mitgemacht. Leider ist nichts über ihre Testergebnisse bekannt geworden. Aber probieren Sie es doch einfach selbst aus:

www.it-fitness.de/Training/ittest.aspx

filegrad: Windows Vista

Wenn Sie einen neuen PC kaufen möchten (oder müssen…) so hat dieser seit neuestem „Windows Vista“ als Betriebssystem dabei. Und das heißt für Sie umlernen, denn hier ist vieles ein bisserl anders als beim Vorgänger-Betriebssystem Windows XP. Es schaut aber zugegebenermaßen auch richtig klasse aus!

Falls Sie sich einfach nur mit dem Gedanken tragen, Ihren bereits vorhandenen Computer mit dem neuen Betriebssystem zu bereichern, so überprüfen Sie bitte zunächst einmal, ob die Ausstattung Ihres PCs für Windows Vista reicht. Je nach Vista-Version (es gibt 4 verschiedene!) braucht Ihr Computer nämlich entsprechend viel Arbeitsspeicher und eine gute Grafikkarte. Außerdem gibt es zurzeit nur wenige Computer-Programme für das neue Betriebssystem Vista.

„Und was heißt das jetzt für mich?“ werden Sie sich vielleicht fragen. Wenn Ihr Computer bisher gut läuft, dann warten Sie vielleicht einfach noch ein wenig ab, bevor Sie Vista kaufen und installieren. Und allen Besitzern von niegelnagelneuen PCs mit Windows Vista – genießen Sie die tolle Grafik und es gibt sicher bald auch mehr Programme für Vista!

November 23, 2006

filegrad: web 2.0

Ein neuer Begriff macht die Runde: Web 2.0. Web steht dabei für das Internet und 2.0 lässt sich umgangssprachlich mit „der zweiten Generation“ übersetzen. Gemeint ist damit die Summe der neuen Möglichkeiten um im Internet selbst mitzumachen. Früher konnte man im worldwideweb vor allem konsumieren, also Webseiten anschauen oder etwas online bestellen. In Zeiten von Web 2.0 kann jeder, der über einen PC und Internetanschluss verfügt, mit seinen Kenntnissen www.wikipedia.de (die größte Online-Enzyklopädie der Welt) erweitern, seine Photos auf www.flickr.com der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, so wie hier regelmäßig private oder fachliche Notizen im Internet als Weblog schreiben u.v.m.

Übrigens – nur weil durch Web 2.0 so vieles möglich ist, muss man ja noch lange nicht alles mitmachen… Es wird aber wahrscheinlich der eine oder die andere eine ganz neue Lieblings-Anwendung im Internet der zweiten Generation finden.

September 14, 2006

filegrad: Online-Bewerbung

Immer wieder ein wichtiges Thema: die Bewerbung für die Berufsausbildung oder den Traumjob. Gerade größere Firmen gehen dazu über Online-Bewerbungen zu akzeptieren oder gar zu verlangen. „Online“ steht dabei für den Weg übers Internet; man benötigt dafür einen PC, Internet-Anschluss und einen Scanner (zum Einscannen der Zeugnisse z.B.). Dabei werden das Anschreiben, der Lebenslauf, Qualifikationen, Photo usw. entweder per email an den Wunsch-Arbeitgeber übermittelt oder auf der eigenen Homepage zum Herunterladen bereitgestellt. Einige Firmen haben auch eine spezielle Bewerber-Seite auf Ihrer Homepage zum Ausfüllen. Online-Bewerbungen sind eine kostengünstige Alternative zum Versand „normaler“ Bewerbungen: man spart Porto, Photos, Mappen, Papier und Zeit. Letztendlich gelten dabei die gleichen Regeln wie bei Bewerbungen per Post: Rechtschreibfehler, schlechte Bewerbungsphotos, unvollständige Angaben etc. sollten vermieden werden.

Übrigens – besser vorher bei der Firma nachfragen, ob nicht doch eine schöne Bewerbungsmappe zum Anfassen gewünscht wird…

July 25, 2006

filegrad: PDF

Jeder, der mit dem PC arbeitet oder im Internet surft, stolpert über kurz oder lang über PDF-Dokumente mit gleichlautender Endung „.pdf“. Leider lässt sich dieses nicht so einfach öffnen oder gar ändern wie andere Textdateien. PDF steht für Portable Document Format (PDF), welches praktischerweise auf jedem PC-System lesbar ist – sofern man das passende Programm dafür installiert hat. Die gute Nachricht: so ein Programm lässt sich kostenlos aus dem Internet herunterladen. Das gängigste ist der „Adobe Acrobat Reader“, den es eben auch für verschiedene Computersysteme gibt. Einen kleinen Haken hat die Sache jedoch: „Reader“ heißt übersetzt „Leser“ bzw. „Leseprogramm“, d.h. man kann den Text nur anschauen. .pdf-Dateien lassen sich nur mit recht teuren Spezialprogrammen verändern.

Übrigens – diese Einschränkung hat auch einen Vorteil: wenn man eine Rechnung sicher per E-Mail verschicken möchte, dann ist PDF eine gute Wahl.

Ein normales Textdokument lässt sich z.B. mit einem Klick mit dem lizenzkostenfreien OpenOffice in ein lesbares aber schwer veränderbares PDF umwandeln…

July 16, 2006

filegrad: wiki

Nein, wiki ist nicht falsch geschrieben und damit Wickie, die beliebte TV-Serie für Kinder gemeint, in der „die Wikinger los sind“. Der Name stammt von wikiwiki, dem hawaiianischen Wort für "schnell". Es ist eine Sammlung von Webseiten, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online geändert werden. können. Das wohl bekannteste und beliebteste wiki findet man im worldwideweb unter www.wikipedia.de. Wikipedia ist eine freie Enzyklopädie im Internet, ein Online-Lexikon mit über 300000 Einträgen. Jeder kann die Artikel dort verändern, wenn er oder sie bei einem bestimmten Thema „sattelfest“ ist und dieses gut erklären kann. Die Kontrolle auf Richtigkeit wird dabei von den Lesern und Autoren von Wikipedia automatisch mit übernommen. Von AA als Abkürzung für Arbeitsamt, Aalen etc. bis Zylinderkopf findet man Erläuterungen zu allen fast gesuchten Themen.

Übrigens – auch Haag in Oberbayern ist zu finden: … 294 Einwohner je km2 … geografische Lage: 48° 10' N, 12° 11' O48° 10' N, 12° 11' O....

May 10, 2006

filegrad: Linux

Linux steht für ein lizenzkostenfreies Betriebssystem. Die meisten Arbeitsplatzcomputer sind mit einem Microsoft Windows System ausgestattet, aber seit die Stadtverwaltung in München beschlossen hat, alle ihre PCs auf Linux umzustellen, wächst der Bekanntheitsgrad von Linux. Nicht nur bei Kindern besonders beliebt sind das Maskottchen (ein Pinguin) und vor allem die vielen Spiele und anderen Softwareprogramme, die Linux einfach und kostenlos mitbringt.

Ist es schwer Linux zu lernen (schließlich macht der PC auch so schon oft nicht das, was man von ihm möchte)? Nein, eigentlich ist das gar nicht so schwer, nur ein wenig anders. Einige Weiterbildungsinstitute bieten Kurse für Linux an, sowohl für „Umsteiger“ von Windows als auch für absolute Anfänger am PC. Und weshalb genau wird Linux jedes Jahr ein kleines bisschen beliebter? Neben der Kostenersparnis (Linux ist wie gesagt lizenzkostenfrei) ist es auch sicherer als so manches andere Betriebssystem, vor allem, wenn man mit dem PC im Internet unterwegs ist.

Übrigens – richtig fein ist die Möglichkeit beide Systeme (also Microsoft Windows und Linux) parallel auf dem PC zu installieren und damit für jede Aufgabe das richtige System und die passende Software parat zu haben. "Dual Boot" heisst diese schöne Lösung.

May 4, 2006

Networking filegrad

Eigentlich machen wir es alle und fast jeden Tag: wenn wir Hilfe bei einem Problem benötigen, dann fragen wir Nachbarn, Freunde, Bekannte oder den Handwerker im Nachbarort, mit dem wir schon zusammen zur Schule gegangen sind. Neudeutsch heißt das dann tatsächlich Networking – was soviel bedeutet wie „ein Netzwerk spannen“. Und wo kommt da der PC ins Spiel (schließlich heißt dieser BLOG ja "filegrad")? Der Computer lässt uns das Netz einfach weiter spannen – über die ganze Welt! Im Internet gibt es Webseiten mit Informationen und Hilfen zu jedem erdenklichen Thema. Meist findet man (im Impressum) auch die Inhaber der Seiten und ihre/seine Kontaktdaten, und kann mit einem Anruf oder einer E-Mail mehr erfahren.

Übrigens – eine richtig gute Adresse ist www.openbc.de, die größte Networking Plattform im Internet. Ich habe tatsächlich einen alten Schulfreund dort wiedergefunden, der ansonsten wohl für immer und ewig in den Untiefen meiner Erinnerung verschwunden wäre...

May 1, 2006

filegrad

"filegrad" ist eine Abwandlung von "pfeilgrad", einem dieser herrlichen bayerischen Worte (ich bin eigentlich ein Muschelschubser aus Schleswig-Holstein...) und bedeutet soviel wie gradheraus.
Da sich hier (fast) alles um social software, das worldwideweb, office und open source drehen wird, habe ich halt

filegrad

daraus gemacht. Naja, eigentlich hat mir dieses Wort ein lieber Freund geschenkt, der von Berufs wegen mit fremden Kulturen und Sprachen zu tun hat und den Computer eher als notwendiges Übel betrachtet.

Also - demnächst gibt es hier mehr über das Internet und wie man sich die Arbeit mit PC & Co erleichtern kann.

Liebe Grüße aus dem gerade sonnigen oberbayerischen Outback
Andrea